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allg. kirchl.
Informationen

Kirchgeld 2011

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wie in den vergangenen Jahren so bitten wir auch 2011 wieder um Unterstützung durch Ihr Kirchgeld.

Kirchgeld ist ein für die Aufgaben der Ortsgemeinde bestimmter regelmäßiger Jahresbeitrag volljähriger Gemeindeglieder, die über ein eigenes Einkommen verfügen, jedoch keine Kirchensteuer bezahlen. In Pforzheim kommt die eine Hälfte des Kirchgeldes Ihrer eigenen Gemeinde zugute. Damit werden zusätzliche Projekte ermöglicht, die sich aus den knappen Haushaltsmitteln nicht finanzieren lassen. Der Anteil der Buckenberg-Gemeinde kommt der Anschaffung einer neuen Mikrofonanlage und eines Beamers für unsere Buckenberg-Kirche zugute.

Die andere Hälfte des Kirchgelds ist für besondere übergemeindliche Projekte der Evangelischen Kirche in Pforzheim bestimmt: 2011 für besondere Maßnahmen im Bereich der Arbeit mit Kindern.

Kirchgeld

Zum Beispiel sollen Aktivitäten und individuelle Hilfen im Rahmen der Veran-staltungen zum „Jahr der Taufe“, zu dem die Evangelische Kirche in Deutschland das Jahr 2011 erklärt hat, unterstützt werden.

Geplant sind besondere Anlässe, die es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zur Taufe zu bringen. Das können beispielsweise spezielle Tauffeste sein, bei denen in einem besonderen familienfreundlichen Gottesdienst Taufe gefeiert wird oder Tauffeste, zu denen Eltern nicht getaufter Kinder im Alter von ein bis zwölf Jahren eingeladen sind, ihre Kinder taufen zu lassen. Der Vorteil einer solchen Veranstaltung ist es, dass ein Anlass zur Taufe geschaffen wurde, dass die Familienkonstellation kein Thema ist und dass das anschließende Fest für die Familie finanziell unproblematisch ist.

Neben den besonderen Aktivitäten im Rahmen des Jahrs der Taufe sollen aber auch übergemeindliche, die Gemeinschaft fördernde Maßnahmen wie die Kinderstadtranderholung und andere Ferienaktionen der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Evang. Kirche in Pforzheim unterstützt werden. Die dreiwöchige Stadtranderholung des Diakonischen Werkes ist hierfür ein gutes Beispiel. Deren Ziel ist es, bis zu 120 Kindern attraktive Ferienspiele anzubieten und ihnen abseits des städtischen Wohnraums nicht alltägliche Erlebnisse, Naturerfahrungen, Abenteuer und neue Freundschaften zu ermöglichen. Die Stadtranderholung soll den Kindern den Eindruck vermitteln, in die Ferien aufzubrechen, ohne dafür die Koffer packen zu müssen.

Mit Ihrem Kirchgeld tragen Sie dazu bei, dass diese Maßnahmen gefördert und ermöglicht werden können. 

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Buchhaltung der Kirchenver-waltung wissen, an welche Gemeinde die eine Hälfte des Kirchgeldes überwiesen werden soll, bitten wir auf dem Überweisungsformular neben Ihrer Anschrift auch Ihre Pfarrei anzugeben. Wie hoch Ihr Kirchgeldbeitrag ist, bestimmen Sie selbst. Als Anhaltspunkt gelten 0,5% des Jahreseinkommens. Bei einem Einkommen von z. B. 1.000 € monatlich sind das 60 € Kirchgeld im Jahr.

Im Namen der Evangelischen Kirche in Pforzheim und Ihrer Pfarrgemeinde danken wir Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

Der Vorsitzende der Evang.       Ihr Gemeindepfarrer

  Stadtsynode Pforzheim           Bernhard Würfel

    Norbert Echle

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Die Evangelische Stadtsynode informiert

An die Gemeindeglieder der Evangelischen Kirche in Pforzheim

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder unserer Pfarreien!

Sie haben es sicher schon gehört oder in der Zeitung gelesen: Die Evangelische Landeskirche in Baden muss sparen und davon betroffen ist auch die Evangelische Kirche in Pforzheim.

Sparen müssen wir vor allem, weil unsere Mitgliederzahlen zurückgehen. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung werden die evangelischen Gemeindeglieder in ganz Deutschland um ca. 30 % in den kommenden 30 Jahren sinken. Dies hat starke Auswirkungen auf die Kirchensteuereinnahmen und damit auch auf die Zuweisungen der Landeskirche für unseren Stadtbezirk. Pforzheim hat noch eine Besonderheit aufzuweisen, denn der Anteil der Einwohnerrinnen und Einwohner von Pforzheim, die konfessionslos sind oder einer anderen Konfession / Religion angehören, stellt mittlerweile den größten Anteil der Bevölkerung dar. Dies wird auch in unseren Kindertageseinrichtungen deutlich. Dort sind gerade mal noch 20 % der Kinder unter 3 Jahren evangelisch.

Schon heute weist der Haushalt der Evangelischen Kirche in Pforzheim ein erhebliches Defizit auf. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Das hochgerechnete Defizit wird im Jahre 2018 voraussichtlich 1.000.000 € betragen. Bei einem Haushaltsvolumen von 20.000.000 € ist das ein enormer Betrag.

Aus diesem Grund hat sich die Evangelische Kirche in Pforzheim ent-schlossen, einen selbst bestimmten Haushaltskonsolidierungsprozess in Gang zu setzen. Die Alternative wäre eine von der Landeskirche bestimmte Haushaltskonsolidierung. Ausgehend von den Grundfragen, wie muss Gemeindearbeit in den kommenden Jahren aussehen und welche Aufgaben haben die größte Priorität, sollen konkrete Handlungsschritte beschrieben werden, die Einfluss auf die Infrastruktur der Evangelischen Kirche in Pforzheim haben.

Eines ist klar: Wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher, sonst sind die Rücklagen der Evangelischen Kirche in Pforzheim innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht.

Deshalb hat die Stadtsynode beschlossen, in den nächsten 8 Jahren 4.500.000 € einzusparen. Dieses Ziel ist notwendig, um als Kirche auch noch in den kommenden Jahren handlungsfähig zu bleiben, Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern und verantwortungsvoll gegenüber künftigen Generationen zu handeln.

Sparen heißt nicht nur, den Gürtel enger schnallen zu müssen und mit weniger zurecht zu kommen. Dieser Einsparprozess bietet auch Chancen. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden können entwickelt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, mit Gemeinden anderer Konfessionen enger zu kooperieren und z.B. Ge-meinderäume auch gemeinsam zu nutzen.

Wenn wir unseren Gebäudebestand reduzieren, werden auch Mittel frei, die verbleibenden Gebäude in einem guten Zustand zu erhalten und insbesondere energetisch zu sanieren – damit sparen wir wieder Be-triebskosten.

Mit den geplanten Maßnahmen soll erreicht werden, dass die Evangelische Kirche in Pforzheim auch weiterhin gestärkt und gezielt die Frohe Botschaft verkündigen kann.

Wir werden Sie, unsere Gemeindeglieder, natürlich über die weiteren konkreten Schritte und Beschlüsse informieren. Wenn Sie Anregungen oder Ideen haben, ist Ihr Ältestenkreis der ideale Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen 

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    Norbert Echle                      Dr. Hendrik Stössel

    Vorsitzender                       Dekan

 

Die Wagemutigen von heute

bereiten die normalen Handlungen

von morgen vor.

Helder Camara

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