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Wohin geht unser Weg, wohin führt uns Gott?
Das sind Fragen, die uns alle bewegen; die Zukunft ist unsicher und das macht uns Angst oder zumindest bereitet es uns Sorgen. Das betrifft auch eine Gemeinde wie die unsere. Wir möchten Sie, liebe Gemeindeglieder, an dem teilhaben lassen, was uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Buckenberg-Gemeinde zurzeit bewegt. Viele ahnen vielleicht, dass all die vielen Angebote und Aktivitäten, die in unserem Gemeindebrief vorgestellt werden, sich nicht von allein erledigen. Auch jene, die hier haupt- oder nebenamtlich tätig sind, können das nicht leisten; das meiste wird von denen getragen, die ehrenamtlich tätig sind, die ihre Freizeit, die ihre Ideen und ihre Gaben einbringen. Uns wurde bewusst, wenn wir auch Neues wagen wollen, dann reichen dazu unsere augenblicklichen Kräfte nicht aus. Während eines gemeinsamen Wochenendes im April 2005 diskutierten engagierte Gemeindeglieder unsere Fragen und entwarfen eine Perspektiventwicklung. Wir waren dankbar für die Begleitung durch unsere Moderatoren Hans Martin Steffe und Ewald Förschler. Wichtiger aber noch war, dass wir gemeinsam ein Wort aus der Bibel gefunden haben, das uns Mut macht und neu orientiert.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2. Tim. 1, 7)
Furcht stellt sich ein, wenn wir auf uns selbst schauen, auf unsere begrenzten Möglichkeiten. Mut und Kraft erhalten wir, wenn wir auf Christus schauen, denn er lebt und hat uns seinen Heiligen Geist zugesagt; so müssen wir uns nicht fürchten vor der Zukunft sondern bekommen die Kraft, die wir brauchen. Hier ist die Quelle, Er ist die Quelle, Jesus Christus selbst. Hier müssen wir ansetzen, wenn es um die Zukunft unserer Gemeinde geht. Zukunft hat ja nur, was aus dieser Kraft lebt. Und seine Kraft ist die Kraft der Liebe. Wir möchten offen sein für Menschen, ihnen etwas nahe bringen von der Liebe Gottes. Sie sollen aufatmen können, Kraft schöpfen. Aber um das tun zu können, müssen wir selbst immer wieder zur Quelle der Liebe gehen. Es gilt, den Akku immer wieder aufzuladen, denn keiner von uns hat unbegrenzt Reserven. Beobachten Sie dazu einmal den Flug der Wildgänse in ihrer wunderbaren Formation. Sie sparen Kraft dadurch, dass nicht immer ein und derselbe vorne fliegt. Ein großartiges Bild für eine energiesparende und zugleich zukunftsorientierte Form der Fortbewegung. Wir kennen noch alle die Erfahrung, dass einer oder eine sagt, immer muss ich den Karren ziehen, immer muss ich für alles verantwortlich sein. Manchmal liegt es an uns, weil wir nicht bereit sind, andere führen zu lassen, manchmal aber liegt es auch daran, dass zu viele denken, lass dass die anderen machen. Wir müssen uns darauf besinnen, wie wir die Kraft, die uns gegeben ist, am besten einsetzen. Vielleicht entdeckt jemand beim Lesen unseres Gemeindebriefes oder in unserer Internetseite, wo er sich mit seinen Gaben einbringen und mitmachen könnte.
So wünschen wir Ihnen persönlich für Ihren Weg und uns als Gemeinde den Geist Jesu, den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Ihre Buckenberg - Gemeinde
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